Pferdefleisch aus Rumänien – das zweite Pferdemassaker

Mit dem Beitritt Rumäniens zur EU im Jahr 2007 öffneten sich auch die Grenzen für den Fleischexport. Seitdem sind hunderttausende von Pferden aus Rumänien verschwunden – fast so viele wie in den 50erJahren des letzten Jahrhunderts, als die Kommunisten im Zuge der Mechanisierung der Landwirtschaft mehr als 500.000 Pferde umbrachten. Heute ist Rumänien eines der führenden Exportländer von Pferdefleisch.

Recherchen des Senders n-tv zufolge, so ist auf der Homepage der Welttierschutzgesellschaft zu lesen, stammt der Großteil der geschlachteten Tiere aus der Karpaten-Region. Häufig handelt es sich um ausgediente, kranke Tiere aus der Landwirtschaft, die von den Bauern für wenig Geld verkauft werden. Ein weiterer Teil der Pferde kommt direkt aus den Bergen, wo sie in freier Wildbahn leben, bis sie von skrupellosen Pferdefleischhändlern eingefangen werden.

Ähnlich fragwürdig, so heißt es in dem unbedingt lesenswerten Beitrag der Tierschutzorganisation weiter, wie die Herkunft der Pferde ist auch ihre Schlachtung sowie die spätere Deklaration des Fleisches. Besonders grausam sind die „organisierten“ illegalen Schlachtungen, die von dubiosen Mittelsmännern und Metzgern durchgeführt werden. Diese schlachten Pferde heimlich auf den Feldern und liefern direkt an die Fleischlieferanten. Vereinzelt wurden geheime Transporte aufgedeckt, bei denen bis zu 60 Tonnen Pferdefleisch als falsch deklariertes „Rinder-Hackfleisch“ weiterverkauft werden sollte – die Dunkelziffer ist vermutlich um ein Vielfaches größer.

Der vollständige Original-Beitrag kann hier nachgelesen werden.

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