„LIONSROCK – Hoffnung Südafrika“

Buchneuerscheinung: Die VIER PFOTEN Großkatzenstation in Südafrika und der Kampf gegen den Jagdtourismus

Zur Fußball-WM in Südafrika erscheint der Themenband „LIONSROCK – Hoffnung Südafrika“. Ausgehend vom Leid der Großkatzen in Europa und den Mechanismen der südafrikanischen Jagdindustrie stellt er das VIER PFOTEN-Großkatzenrefugium LIONSROCK vor. Dort werden neue Standards in der Haltung von Löwen gesetzt, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden können. Für Südafrika, einem der beliebtesten Reiseziele für Jagdtouristen, könnte dies der Schlüssel zu einem Umdenken im Umgang mit den eigenen Naturschätzen sein.

Bereits vor einigen Wochen hat die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine Kampagne zur Abschaffung von Canned Hunting (zu deutsch: Gatterjagd) in Südafrika gestartet. Derzeit leben VIER PFOTEN zufolge etwa 4.000 Löwen auf Zuchtfarmen. Diese Farmen dienen einzig dem Zweck, Jagdbetriebe mit Tieren zu versorgen. Etwa 1.000 Großkatzen werden pro Jahr von Hobbyjägern auf eng eingezäuntem Gelände erlegt. Alle Bemühungen, die Lage auf politischem Wege zu entschärfen, scheiterten bisher an Südafrikas mächtiger Jagdlobby.

Mit dem 2008 gegründeten LIONSROCK hat VIER PFOTEN ein viel beachtetes Modell zur Wahrung von Südafrikas größtem Naturschatz, seiner Tierwelt, geschaffen. Ursprünglich als Refugium für Löwen errichtet, die in geschlossenen oder verwahrlosten europäischen Zoos und Safariparks keine Zukunft mehr haben, kommt dem Großprojekt am „Kap der guten Hoffnung“ nun auch eine weitaus bedeutendere Rolle zu: LIONSROCK ist ein Modellprojekt für den seriösen und zeitgemäßen Umgang mit Wildtieren.

Das reich mit Farbabbildungen illustrierte Buch „LIONSROCK – Hoffnung Südafrika“ rollt nun erstmals den gesamten Themenkomplex in all seinen Zusammenhängen auf. Neben VIER PFOTEN Präsident Helmut Dungler kommen auch Gastautoren wie Prinzessin Alia von Jordanien und der ehemalige Direktor des Tiergarten Schönbrunn, Helmut Pechlaner, zu Wort. Die Arbeit mit den Tieren wird ebenso ausführlich erläutert wie die Bedeutung, die diese für einen nachhaltigen Tierschutz und einen „sanften Tourismus“ in Südafrika haben kann.

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