Illegale Legebatterie in Bayern geschlossen

Erfolg der Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Ein Erfolg, der Mut macht und Kraft gibt für die weitere Tierschutz-Arbeit: Nach der Strafanzeige von Vier Pfoten (Adlerauge berichtete darüber am 1. Februar unter der Überschrift Vier Pfoten deckt illegale Legehennenbatterie in Bayern auf.) muss Franz Obermeier seinen Betrieb nun schließen. Der Geflügelbauer hielt zehntausende Legehennen illegal in konventionellen Käfigen.

In Deutschland ist die konventionelle Käfighaltung von Legehennen seit 1. Januar 2009 verboten. Dennoch hielt Käfig-Eierproduzent Franz Obermeier aus Dorfbach bei Ortenburg seinen Betrieb aufrecht – illegal. Zehntausende Hühner mussten weiter in den alten Käfigen leben. Statt auf Freiland- oder Bodenhaltung umzustellen, hat Obermeier seine alte Käfigbatterie einfach weiter betrieben.

Hühner vorsätzlich gequält
Es handelte sich hier um vorsätzliche, gewerbsmäßige und schwere Tierquälerei: Trotz des Verbots wurden sogar im zweiten Quartal 2009 noch massiv Hühner in alte Legebatterien eingestallt. Und eine Legeperiode dauert mindestens 12 bis 14 Monate!

Der Bauer nutzte die Tiere bis zuletzt aus, selbst mögliche rechtliche Konsequenzen hielten ihn bisher nicht von der zehntausendfachen Tierquälerei ab.

Kriminalpolizei ermittelt
Die Tierschützer von Vier Pfoten erstatteten daher Strafanzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (Paragraph 1 und 17) und forderten die Prüfung eines Tierhalteverbots für den Täter. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Passau gegen den Tierquäler.

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