Brigitte Bardot fordert Boykott von kanadischem Ahornsirup

Ethisches Konsumverhalten könnte Robbenschlachten beenden

Politisch ist sie ja leider in den letzten Jahren auf (rechte) Abwege geraten. Aber als Tierschützerin geht die französische Filmlegende Brigitte Bardot konsquent ihren Weg und wird nicht müde, für die Tiere zu kämpfen. Anlässlich ihres 75. Geburtstags am heutigen Montag fordert sie einen Boykott von kanadischem Ahornsirup. „Ahornsirup ist das ideale Produkt, das es zu boykottieren gilt, um sich gegen Kanadas grausame Robbenjagd auszusprechen“, schreibt Bardot auf der Website von PETA USA, der weltweit größten Tierrechtsorganisation. Quebec produziert über 70 Prozent des Ahornsirups weltweit.

Aktion in Berlin (Foto: PETA
Aktion in Berlin (Foto: PETA)

„Es besteht kaum ein Zweifel, dass Boykotte der Konsumenten genau dort treffen, wo es am meisten weh tut – im Geldbeutel“, so Brigitte Bardot. Gemeinsam mit PETA USA und ihren Schwesterorganisationen fordert die französische Schauspiel-Ikone alle Menschen auf, mit einem ethisch motivierten Konsumverhalten das Robbenschlachten zu beenden. Jährlich werden in Kanada zehntausende Babyrobben erschossen oder erschlagen und oftmals bei lebendigem Leib gehäutet. Veterinäre sowie Beamte der kanadischen Behörde „Fisheries and Oceans“ haben herausgefunden, dass die Schädel einiger Robben nicht völlig zerschmettert waren. So sterben viele Tiere einen langen, grausamen Tod.

Die weltweite PETA-Kampagne „Rettet die Robben“ richtet sich insbesondere gegen das kommerzielle Robbenschlachten, das weniger als 1 Prozent der Industrie von Neufundland ausmacht. Weder für die Fischer noch für die Ureinwohner sei das Robbenschlachten Lebensgrundlage, sondern nur ein zusätzliches Einkommen.

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