WWF: Ministerin Aigner muss Flagge zeigen!

Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen die Ministerin auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU-Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen dem von ihr geführten Ministerium und dem Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht.

Verantwortlich gegenüber Artenvielfalt auch in Wahlkampfzeiten
„Wir erwarten, dass Deutschland sich aktiv und mit starker Stimme für den Schutz des Königs der Meere ausspricht. Es wäre skandalös, wenn dieser Schutzantrag aufgrund von Kompetenzdebatten in der deutschen Politik und einer Stimmenthaltung scheitern würde“ sagte Karoline Schacht, Fischerei-Expertin des WWF. Das Aigner-Ministerium könne mit seiner Stimme verhindern, dass es zur Auslöschung dieser Art kommt und den Weg ebnen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Fischerei auf Roten Thun. Dieser Verantwortlichkeit gegenüber der Artenvielfalt und kommenden Generationen von Fischern gelte es auch in Zeiten des Wahlkampfs gerecht zu werden.

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